Vöschtesch Drüttche
Die Skulptur aus Eichenholz hatte die Flut nahezu unbeschädigt überstanden – ein Symbol der Hoffnung für die Menschen in der Unterstadt.
„Vöschtesch Drüttche” hatte den Fluten wie durch ein Wunder getrotzt und sich unter der Trauerweide in den Spanischen Gärten abgesetzt, etwa 100 Meter entfernt von ihrem Ursprungsort in der Haasstraße. So hat die Skulptur sich ihren neuen und heutigen Standort selbst ausgesucht.
Die Statue wurde durch den Künstler Cédric Faymonville restauriert, der sie 2012 erschaffen hatte. Die Skulptur zur Erinnerung an eine im Eupener Dialekt vielfach besungene emsige Holzsammlerin deutet nun mit ihren ausgestreckten Armen exakt auf das Geburtshaus des Heimatdichters Joseph Conin (in der heutigen Malmedyer Straße 14), der den Liedtext zu Gertrude Försters Geschichte schrieb.
Am 31.08.2025 wurde die Skulptur an ihrem neuen Standort am Weserufer eingeweiht und symbolisiert die Widerstandskraft, das Stehvermögen und den Zusammenhalt nach dem verhängnisvollen Tag des 14. Juli 2021.
Die Errichtung des Mahnmals in Gedenken an die Flut wurde durch die Wallonische Region finanziert.